Lyrics
Intro]
Vier Brüder, ein Vater, ein Haus,
achtzig Euro die Nacht – so sah es aus.
Der Kalender voll, die Gäste drin,
doch irgendwann fragst du: Wo ist der Sinn?
[Verse 1]
Schlüssel geben, Betten machen,
Nachrichten, Fragen, tausend Sachen.
Anreise, Abreise, wieder von vorn,
voller Kalender – Unternehmerstolz gebor’n.
Dann kam der Pool, die Sauna dazu,
mehr Erlebnis, mehr Wert, mehr Ruhe im Nu.
Das Haus war besser als vorher schon,
also stellten wir die eine Frage schon:
Warum kostet mehr Wert
eigentlich noch denselben Lohn?
[Pre-Chorus]
Preis nach oben – einer wird bleich:
„Dann bucht doch keiner mehr!“
Ich sag: „Vielleicht.“
Und wenn nur jeder Zweite bleibt,
haben wir trotzdem nichts vergeigt.
[Chorus]
HALB SO VIEL! HALB SO VIEL!
Gleiches Geld wär schon ein Ziel.
Halb so viele Gäste rein,
halb so viel Arbeit – kann doch sein!
DOPPELT DER PREIS! HALB SO VIEL!
Manchmal ist genau das das Spiel.
Weniger rennen, mehr bleibt steh’n –
du musst nicht wachsen, um dich totzudreh’n.
[Verse 2]
Achtzig Euro – hundert Nächte,
achttausend Euro, gar nicht schlechte.
Hundertsechzig – fünfzig reichen,
um denselben Umsatz zu erreichen.
Weniger Wechsel, weniger Fragen,
weniger Wäsche, weniger tragen.
Mehr freie Tage, gleicher Ertrag –
sag mir, was daran schlecht sein mag?
Doch dann kam etwas,
womit keiner gerechnet hat:
Der Preis ging hoch –
doch der Kalender blieb satt.
[Break]
Moment mal.
Doppelter Preis.
Und trotzdem gebucht?
Ja.
[Chorus]
NICHT HALB SO VIEL! NICHT HALB SO VIEL!
Plötzlich änderte sich das Spiel.
Die Gäste kamen weiterhin –
und auf einmal war mehr Marge drin.
Pool und Sauna, höherer Wert,
und der Markt hat uns nicht abgewehrt.
Nicht einfach teuer – besser sein.
Dann darf auch dein Preis ein anderer sein.
[Bridge]
Denn beschäftigt heißt nicht reich,
hundert Buchungen sind nicht gleich
hundert gute Entscheidungen –
schau aufs Ende deiner Rechnungen.
Umsatz schön, doch Marge zählt,
Zeit ist das, was meistens fehlt.
Wenn dein Angebot mehr Wert verspricht,
versteck dich hinter alten Preisen nicht.
[Final Chorus]
HALB SO VIEL wär auch okay!
Wenn am Ende dasselbe steht.
Doch wenn der Kunde trotzdem bleibt,
hast du Skalierung neu beschrieben.
Nicht mehr Nächte, nicht mehr Zeit,
nicht mehr Stress und Betriebsamkeit.
Mehr Wert schaffen, Preis hinauf –
und plötzlich geht die Rechnung auf.
[Outro]
Vier Brüder.
Ein Vater.
Ein Ferienhaus.
Achtzig Euro waren einmal.
Heute wissen wir:
Nicht die Buchung macht den Unterschied.
Entscheidend ist, was übrig bleibt.
Und manchmal beginnt Skalierung
mit einem verdammt einfachen Gedanken:
Halb so viel wäre auch okay.