Lyrics
[Strophe 1]
Du sitzt nur ein paar Meter weit,
doch zwischen uns liegt Einsamkeit.
Der Fernseher läuft, du schaust hinein,
und ich sitz neben dir – allein.
Ich würd dir so gern so vieles sagen,
doch irgendwann hört man auf zu fragen.
Weil jedes Wort im Schweigen fällt
und deine Stille mich auf Abstand hält.
[Pre-Chorus]
Ich will keinen Streit, ich will kein Recht,
ich will nur, dass du mit mir sprichst.
Schau mich einmal wieder wirklich an,
damit ich dich noch erreichen kann.
[Refrain]
Und du tust mir weh,
wenn du mich ignorierst.
Wenn du neben mir sitzt
und mich trotzdem verlierst.
Du ziehst einfach dein Ding durch,
als wär ich gar nicht hier.
Und ich frag mich immer wieder:
Was passiert gerade mit dir?
[Strophe 2]
Ich möchte dir sagen, wie sehr ich dich schätze,
doch du suchst dir längst andere Plätze.
Andere Dinge, andere Zeit,
und für uns bleibt nur Gewohnheit.
Dann läuft irgendwo leise das Radio,
ein Lied, das ich schon ewig kenn.
Und plötzlich singt da diese eine Zeile:
„Das, was ich will, bist du.“
Und verdammt – genau in diesem Moment
wünsch ich mir, du würdest hören, was ich fühl.
[Bridge]
Vielleicht ist es Zufall,
vielleicht auch nicht.
Das Radio singt weiter,
du schaust nicht in mein Gesicht.
Ich sitze neben dir
und begreife im Nu:
Manchmal sagt ein fremdes Lied
mehr als ich zu dir.
[Finaler Refrain]
Und du tust mir weh,
wenn du mich ignorierst.
Wenn du neben mir sitzt
und mich trotzdem verlierst.
Ich brauch keine Wunder,
kein Versprechen für die Ewigkeit.
Nur ein Zeichen, dass für uns beide
noch irgendetwas bleibt.
Hör auf damit.
Komm wieder auf mich zu.
Mach den Fernseher einmal leise
und hör mir einfach zu.
[Outro – Radio im Hintergrund]
Und während zwischen uns
wieder nur die Stille bleibt,
läuft irgendwo im Radio
dieses Lied noch eine Zeit.
„Das, was ich will, bist du …“
Und ich denke nur:
Wenn du wüsstest.